Unsere Krauholt Diamond Debbie                  

Geb. am 23.2.1995 in Dänemark, wo wir sie ,8 Monate alt, im Herbsturlaub am Limfjord entdeckt und gekauft haben. Nachdem ich viel `rumtelefoniert , recherchiert und über die Rasse Basset Fauve de Bretagne erfahren habe, bin ich in den CCF eingetreten.

Als erstes machte ich mit ihr die Begleithundeprüfung . Mit ca. 3 Jahren  fing ich an mit ihr Agility zu üben. Sie war sehr gelehrig, aber um auf Turnieren  zu starten, fehlte uns der Ehrgeiz und noch einiges mehr. Meine Idee war es , ihren sehr ausgeprägten Jagdtrieb ein wenig umzulenken, (das ist mir allerdings nicht geglückt!)

Auch diverse Ausstellungen habe ich mit ihr besucht, aber die Riesenerfolge blieben aus.

Im April 1997 bekam sie ihren 1. Wurf. Vater war Isuk de la Meignaniere ,ein sehr erfolgreicher französischer Rüde ,der in Dänemark bei Bente Petersen lebte.

Im September 1999 dann der 2. Und letzte Wurf. Vater diesmal Lanceur de la Meignaniere, ebenfalls im Besitz von Bente Petersen.

Aus diesem Wurf habe ich Penny vom Annenfleet behalten, die bis heute fast 12 jährig zur Familie gehört.

All die Jahre war sie im Urlaub mit dabei, teilweise auf unserem Segelboot am liebsten aber auf Romo oder Holmsland Klit, die Hundeparadiese in Dänemark .

Oft haben wir sie und Penny, nur als Punkte am Strand zu erkennen, Möwen jagen sehen. Irgendwann kamen sie völlig erledigt und nass, aber glücklich zurück.

So vergingen die Jahre, meine 3 Jungs , die mit ihr aufwuchsen, gingen nach und nach aus dem Haus und langsam wurde Debbie blind ,dann auch fast taub und ein wenig dement?!

Längst hatte sie ihre Stellung als Rudelchefin an Violette abgegeben, die ich als Welpe 2004 aus der Bretagne mitgebracht hatte.

15 jährig auf der Clubschau im Mai 2010 in Werl, hatte sie ihren letzten und erfolgreichsten Showauftritt als Clubveteranenchampion. Sie lief, als wäre sie 4 Jahre alt!

Seit dem Winter 2010/11 ging es langsam mit ihr bergab. Sie wurde immer dünner, obwohl sie fraß, hin und wieder war sie inkontinent und fiel auch schon mal einige Stufen runter.

Die Kommunikation mit ihr wurde immer schwieriger. Am 25. Mai beschlossen meine Tierärztin und ich, sie in Ruhe und Würde zuhause auf ihrer Decke einschlafen zu lassen.

 

Danke Debbie für 16 Jahre und 3 Monate schöne und zum Teil aufregende Jahre mit Dir.

Du warst bis zum Ende ein liebenswerter Hund, der uns viel Freude bereitet hat.

Sabine Geschine